Doppeltes Silber für den Seeclub Sempach an den Schweizermeisterschaften
Die Sempacher U15-Juniorinnen zeigten über die ganze Saison konstante Leistungen und durften sich berechtigte Hoffnungen auf ein Glanzresultat machen. Der Doppelzweier mit Amanda Thürig und Gianna Bucher qualifizierte sich dank zweiten Plätzen im Vorlauf und Halbfinal souverän für den Final. Dort konnte das junge Duo jedoch nicht mehr an die Leistungen der Vortage anknüpfen und belegte den sechsten Rang.
Gemeinsam mit Zoe Fischer und Anina Vonarburg bildeten die U15-Nachwuchssportlerinnen am Sonntagnachmittag den Doppelvierer. Über die 1000 Meter lange Rennstrecke setzte sich das Sempacher Quartett hinter dem Boot von Lausanne Sports fest und verteidigte den zweiten Rang bis ins Ziel.
Gianna und Anina starteten ausserdem gemeinsam mit Liam Bärtschi und Matteo Wolfisberg im Mixed-Doppelvierer der U15. Die A-Final-Qualifikation verpassten sie dabei um lediglich 0,02 Sekunden. Im B-Final liessen sie jedoch nichts anbrennen und erreichten als erstes Boot das Ziel, was den siebten Schlussrang bedeutete.
Das zweite Mixed-Boot mit Ernest und Philip Desku, Amanda Thürig sowie Lielle Amelie Erni konnte sich mit Rang fünf im Vorlauf nicht für die Finals qualifizieren. Im Doppelzweier der U15-Junioren erruderten Liam Bärtschi und Matteo Wolfisberg im B-Final den zweiten Rang und beendeten die Meisterschaften auf dem siebten Schlussrang.
Ebenfalls den guten siebten Schlussrang bei 21 gemeldeten Booten erreichten Amélie Vonarburg und Ronja Wolfisberg im Doppelzweier der U17-Juniorinnen. Bei den Junioren starteten Maximilian Baumberger und Lino Bussmann aufgrund von 26 Meldungen bereits am Freitagabend im Vorlauf, wo sie sich mit dem dritten Rang für den Halbfinal qualifizierten. Dort mussten sie sich jedoch klar geschlagen geben und ruderten am Sonntag auf den fünften Rang im B-Final.
Bei der U19 standen vorwiegend die Junioren im Einsatz. Der Doppelzweier mit Tim Gisler und Fabio Bucher sicherte sich mit Rang zwei im Vorlauf die A-Final-Qualifikation. Im Final konnten sie mit den Medaillenrängen jedoch nicht mithalten und belegten den guten fünften Rang. Gemeinsam mit Ben Bucher und Silas Gwerder stiegen sie anschliessend in den Doppelvierer um. In einer äusserst knappen Affiche schaffte das Quartett die Qualifikation für den A-Final und beendete die Schweizermeisterschaften auf dem sechsten Rang. Silas Gwerder und Alena Frey qualifizierten sich ausserdem für den B-Final im Mixed-Doppelzweier und belegten dort den vierten Rang.
Die beiden Sempacher U23-Kaderathletinnen Flurina Parrillo und Seraina Stirnimann durften sich von vornherein gute Chancen auf Edelmetall ausrechnen. Nach einem souveränen Vorlaufsieg starteten die beiden beherzt in den A-Final vom Sonntag. Dort mussten sie sich lediglich dem Boot mit den beiden Elite-Kaderathletinnen des Club d’Aviron Vésenaz, Sofia Meakin und Celia Dupré, geschlagen geben. Dahinter durfte sich der Seeclub Sempach über die zweite Silbermedaille freuen.
Gemeinsam mit Fiona Epp und Alena Frey stiegen die beiden ebenfalls in den Doppelvierer. Da lediglich sieben Boote gemeldet waren, war kein Vorlauf nötig. Der Kampf um die Bronzemedaille entwickelte sich zu einem regelrechten Thriller. Auf den letzten Metern riss das Sempacher Boot jedoch einen ärgerlichen Krebs und wurde in der Folge auf den sechsten Rang durchgereicht.
Mit grosser Spannung wurde der Auftritt des Eigengewächses Patrick Brunner erwartet. Der Sempacher Paradeathlet hatte an derselben Wettkampfstätte eine Woche zuvor beim Weltcupfinal die Bronzemedaille im Zweier ohne Steuermann gewonnen. Nach der mühelosen Qualifikation für den A-Final hatte Brunner jedoch unglückliche Verkrampfungen in den Unterarmen zu beklagen. Während sein Kaderkollege Kai Schätzle vom Seeclub Luzern im Final einen deutlichen Sieg errudern konnte, musste Patrick Brunner Federn lassen und verpasste die Medaille gegen die nationale Konkurrenz nur knapp.
Bei den Masters gelang der Sprung aufs Treppchen leider nicht. Frederic Kiessler im Skiff der Herren sowie Anika Ehrling im Skiff der Frauen mussten sich jeweils mit dem vierten Rang begnügen. Im Mixed-Doppelzweier fuhr das Duo auf den sechsten Rang.