Willkommen beim Seeclub Sempach

20.06.10 - Stofer/Vonarburg wiederum 5. am Weltcup in München

An der zweiten Weltcupregatta in München belegten Florian Stofer und André Vonarburg im Finalrennen der olympischen Bootsklasse, wie bereits beim Weltcupauftakt in Beld, erneut den 5. Rang. Die beiden Sempacher ruderten lange Zeit in den Spitzenpositionen, ehe sie am Schluss auf den fünften Platz zurückfielen.

Nach den spannenden Halbfinals des Samstagnachmittags war der Ausgang im Finale der Doppelzweier Männer offen. André Vonarburg und Florian Stofer (beide Seeclub Sempach) qualifizierten sich nach Bled bereits zum zweiten Mal für den A-Final im Weltcup. Sie starteten zusammen mit dem favorisierten britischen Boot, den Siegern des ersten Weltcups, schnell. Nach 500 Metern lagen Grossbritannien und die Schweiz gleichauf. Frankreich folgte knapp dahinter und bereits mit etwas Distanz folgten die USA, Deutschland und China. Auf dem zweiten Streckenviertel waren es dann die Franzosen, die zu den Briten und zu Stofer/Vonarburg aufschliessen konnten. Drei Boote lagen dicht beieinander an der Spitze. Vonarburg/Stofer zeigten eine gegenüber dem Halbfinale verbesserte Startphase. Auf dem dritten Streckenviertel erhöhten Frankreich und Grossbritannien das Tempo, das die Schweizer nicht voll mitgehen konnten. Zudem drückten USA und Deutschland zunehmend und setzten Vonarburg/Stofer unter Druck. Nur durch wenige Zentimeter getrennt ruderten USA, Schweiz und Deutschland, wobei die Schweizer auf den letzten 250 Metern im Endspurt die Bootsgeschwindigkeit nicht mehr erhöhen konnten und sich im Endspurt um die Bronzemedaille sowohl den Deutschen wie den USA geschlagen geben mussten. Mit dem fünften Rang im A-Finale resultiert die gleiche Rangierung wie vor drei Wochen in Bled. Die Endphase im Rennen war bislang in beiden Regatten die Schwachstelle im Schweizer Rennprofil. Auf der ersten Streckenhälfte zeigt sich der Schweizer Doppelzweier aber auf Höchstniveau. Gezieltes Training sowie die weitere Verbesserung der Feinabstimmung werden helfen, das Rennprofil auch auf dem letzten Streckenviertel dem Idealprofil anzugleichen. Der Schweizer Doppelzweier hat mit den beiden Finalqualifikationen von Bled und München gezeigt, dass er stärker einzustufen ist als im Vorjahr und der Aufbau hinsichtlich Weltcup Luzern stimmt. (Quelle: SRV)

> Alle Resultate und mehr Infos

<< zurück